Friseurunternehmen beurteilen Geschäftsentwicklung überwiegend positiv

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) hat in einer Online-Umfrage danach gefragt, wie Friseursalons ihre wirtschaftliche Entwicklung im ersten Halbjahr 2009 beurteilen. Von den 261 teilnehmenden Betrieben bezeichneten 40,61 Prozent ihr Geschäftsergebnis als „gut“. 38,31 Prozent empfanden dieses als „befriedigend“ und nur ein verhältnismäßig kleiner Teil von 21,07 Prozent als „schlecht“. Aus diesen Ergebnissen lässt sich ableiten, dass die Wirtschaftskrise die Friseurbranche nicht so stark betroffen hat wie usprünglich befürchtet.

Dennoch hat die Krise auch im Friseurhandwerk ihre Spuren hinterlassen. Die Umsätze gingen im ersten Quartal um 2,8 Prozent zurück, im zweiten Quartal betrug der Rückgang noch 1,2 Prozent. Der Konsum im Inland blieb insgesamt gesehen vor allem deshalb relativ stabil, weil die Verbraucher u. a. verstärkt in Autos und Unterhaltungselektronik investierten. Andere Bereiche hatten hingegen mit teils beträchtlichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. In diesem Zusammenhang wurde erneut die Forderung nach einer Senkung des Mehrwertsteuerstatzes für Friseurdienstleistungen auf 7 Prozent laut.

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